Eelco Hakman

“Schönheit, Distraktion, Implantologie und Sex”,

Lernen Sie mit den Ohren zu sehen: Der Mund ist mehr als eine Kiste voller Zähne!

Zahnärzte sind Macher und sie vertrauen ihren Röntgenbildern. Aber auf solch einem Foto steht nichts von der Entstehung einer Situation. Außerdem besteht in der Heilkunde das BPS-Modell (Bio-Psycho-Sozial) zur Erklärung einer Krankheit. Und kein anderes. Deswegen ist die durch einen Zahnarzt getroffene Klassifikation etwas völlig anderes als eine Diagnose. Denn es gibt keine Prognose ohne Diagnose und keine Diagnose ohne Anamnese. Ein Mund/Gesicht besteht nicht nur aus Knochen und Zähnen, es sind auch Muskeln und Nerven vorhanden, und diese stehen in direkter Verbindung mit unserem täglichen Verhalten und unsere Emotionen. In den letzten Jahren haben wir gelernt, dass Ängste, Aggressionen oder „nicht loslassen können“ großen Einfluss auf die Speichelzusammensetzung, auf die Kiefermuskulatur sowie die Kaumuskulatur, etc. haben. So gibt es ein Riesenunterschied zwischen Knirschen und Pressen mit den Zähnen.

Der Unterschied geht zurück in die Neuropathologie. Bei einem “Closed lock” z.B. liegt der Schlüssel meistens im Inneren. Aber wo sitzen die Zwerge, die an den Muskeln ziehen und warum tun sie das? Wir haben gelernt, dass es bei Kiefergelenksbeschwerden, Implantaten oder Gesichtskorrekturen Risikogruppen gibt, die mit einer 3-Stufenanamnese besser beraten werden können.“ Es gibt keine Prognose ohne Diagnose, und keine Diagnose ohne Anamnese.

Sprache: Englisch und Rudi Carell-Deutsch (Holländisch) gemischt…

Mail: info@eelcohakman.nl